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Unterricht

Dudelsack zu spielen, zu pipen, ist besonders anspruchsvoll.


Zu pipen bedeutet nicht nur die Tonleiter spielen zu können. Auf Grund der Beschaffenheit des Dudelsacks bedarf es unterschiedlicher Fingertechniken, welche

es zu erlernen gilt. Diese bauen in manchen

Bereichen aufeinander auf und werden

entsprechend komplexer und somit auch

schwieriger.

Zu dem erfordert der Dudelsack eine Atem-

technik, die eine Kombination aus der Atmung

selbst sowie dem Ellenbogen- bzw. Armdruck ist,

durch die der Luftdruck im Sack, dem Bag,

konstant gehalten wird.

Weiter ist ein geschultes Gehör unumgänglich, um das Instrument stimmen zu können – bei der Great Highland Bagpipe sind es immerhin vier Pfeifen, die zueinander gestimmt werden müssen.
Damit Dudelsackspieler (insbesondere aber Anfänger) nicht hoffnungslos überfordert werden, werden diese Anforderungen in einzelne Schritte aufgegliedert und jeweils für sich erarbeitet.

So beginnt ein Dudelsackspieler, ein Piper, immer mit dem sog. Practice Chanter, einer Übungsflöte, mit der alle Fingertechniken und später Musikstücke, Tunes, erlernt und weiter geübt werden. 

Dieser Practice Chanter begleitet einen jeden Piper ein Leben lang.
Hat sich der Schüler Basis und Sicherheit in den Fingertechniken  erarbeitet,  können  die  ersten Versuche                   auf der Pipe gemacht werden: Die Atemtechnik                        wird  erlernt  und  die  Kondition und Koordi-                             nation   für   das  Instrument  werden 
auf-                                 gebaut.
                                 Auch hier wird Schritt für Schritt vorge-                                      gangen.

 

                                Über  all die spielerischen Fertigkeiten                      hinaus ist es ebenso wichtig die Pipe „kennen

          zu lernen“.

Dazu muss ein Piper selbstverständlich wissen, welche Wartung und Pflege eine Great Highland Bagpipe braucht. Ferner muss ein Spieler verstehen, wie der Dudelsack aufgebaut ist und wie und warum er ganz besonders auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert.
Das i- Tüpfelchen zu diesem Gesamtpaket ist dann die besonderen Charakteristika und Unterschiede zwischen den einzelnen Musikstilen zu kennen, zu verstehen und mit der Pipe auszudrücken.
Die Great Highland Bagpipe zu spielen bedeutet also, zu erleben, zu erfahren, auszuprobieren und immer wieder mal an der Pipe selbst zu arbeiten.
Und natürlich üben, üben, üben – Practice! Practice! Practice!

Dieser Practice Chanter begleitet einen jeden Piper ein Leben lang.
Hat sich der Schüler Basis und Sicherheit in den Fingertechniken  erarbeitet,  können  die  ersten Versuche auf der Pipe gemacht werden: Die Atemtechnik wird  erlernt und die Kondition und Koordination für das  Instrument  werden 
aufgebaut.
Auch hier wird Schritt für Schritt vorgegangen.

 

Über all die spielerischen Fertigkeiten hinaus ist es ebenso wichtig, die Pipe „kennen zu lernen“.

Dazu muss ein Piper selbstverständlich wissen, welche Wartung und Pflege eine Great Highland Bagpipe braucht. Ferner muss ein Spieler verstehen, wie der Dudelsack aufgebaut ist und wie und warum er ganz besonders auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert.
Das i- Tüpfelchen zu diesem Gesamtpaket ist dann die besonderen Charakteristika und Unterschiede zwischen den einzelnen Musikstilen zu kennen, zu verstehen und mit der Pipe auszudrücken.
Die Great Highland Bagpipe zu spielen bedeutet also, zu erleben, zu erfahren, auszuprobieren und immer wieder mal an der Pipe selbst zu arbeiten.
Und natürlich üben, üben, üben – Practice! Practice! Practice!