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Dudelsack spielen lernen - eine Herausforderung

Ein weiterer großer Irrtum ist: Wer Blockflöte spielen kann, kann auch den schottischen Dudelsack spielen.

Bereits der Aufbau der Great Highland Bagpipe lässt erkennen, dass nur spärlich Gemeinsamkeiten mit einer Blockflöte gegeben sind.
Die Great Highland Bagpipe ist kein Instrument,

welches man autodidaktisch erlernen sollte.

Zu hoch sind die Fehlerquellen in den

Anspruchsvollen Finger- und Atemtechni--

ken. Eine penible Anleitung ist unumgänglich,

möchte man das Instrument korrekt spielen und

sich daran erfreuen!
Die Great Highland Bagpipe (Bagpipe =

Sackpfeife) gehört zu den Rohrblattinstrumenten.

Hier werden sowohl ein Doppelrohrblatt in der Melodiepfeife als auch drei Aufschlagzungen (Einfachrohrblätter) in den Bordunpfeifen mit einem konstanten Luftstrom in Schwingungen versetzt, welche die Melodie und den unverwechselbaren Dauerton erzeugen.
Die Luftzufuhr erfolgt über die Blowpipe in den Luftsack, über welchen sich die Luft auf alle vier Rohrblätter verteilt.

Diese Rohrblätter bedürfen eines steten Luftdrucks, der in erster Linie (und besonders beim Einatmen des Spielers) mit Hilfe von Ellenbogendruck konstant gehalten wird; das sog. Steady Blowing.

            Die   Great   Highland   Bagpipe  ist  dabei  sehr                     sensibel:  Schwankt   der  Druck,  schwanken                          auch  die Töne.
                           Die Grifftechnik bei der Great Highland                                 Bagpipe ist halb geschlossen.

                                 Neun  Noten  sind  der  Tonumfang,                                den die Pipe bereithält. Da durch den                        unaufhörlichen  Luftstrom  weder der Dau-                erton  noch  die Melodie  unterbrochen werden

  und der Dudelsack eine konstante Lautstärke hat, bedarf es spezieller Fingertechniken, sog. Embellishments, um gleiche aufeinanderfolgende Noten zu unterbrechen und besondere Phrasen in der Melodie zu betonen.
Um den Anforderungen der Great Highland Bagpipe gerecht werden zu können, erfordert es an Geduld und regelmäßiger Übung.

Diese Rohrblätter bedürfen eines steten Luftdrucks, der in erster Linie (und besonders beim Einatmen des Spielers) mit Hilfe von Ellenbogendruck konstant gehalten wird; das sog. Steady Blowing.

Die Great Highland Bagpipe ist dabei sehr sensibel:  Schwankt der Druck, schwanken auch die Töne.
Die Grifftechnik bei der Great Highland Bagpipe ist halb geschlossen.

Neun Noten sind der Tonumfang, den die Pipe bereithält. Da durch den unaufhörlichen Luftstrom  weder der Dauerton noch die Melodie unterbrochen werden und der Dudelsack eine konstante Lautstärke hat, bedarf es spezieller Fingertechniken, sog. Embellishments, um gleiche aufeinanderfolgende Noten zu unterbrechen und besondere Phrasen in der Melodie zu betonen.
Um den Anforderungen der Great Highland Bagpipe gerecht werden zu können, erfordert es an Geduld und regelmäßiger Übung.